Brille? Fielmann

November 29, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Erst gestern besuchte mich eine Bekannte, die von den Tücken der Beschäftigung beim Optiker berichtete. Die Kunden sind wohl teilweise eigen und abenteuerlich. Etwa, wenn ein junger Mann reinkommt und herabwürdigend Brillenn vorgeführt haben will, die „perfekt für ihn“ sind. Nur die teuersten Gestelle dürfen das sein, mit Marke! Die Gläser, die er dazu wählt, sind die, die es kostenlos gibt.

Oder die türkische Familie¹, die einfällt, weil der eine Junge eine Brille braucht und das nur fünf Minuten vor Ladenschluß.

Die junge Frau, die ihren Schmuck zum Reinigen vorbeibringt, weil dort das Ultraschallreinigungsgerät ja schon steht und der Optiker den Reinigungsservice ja anbietet.

Die Dame, die anfragt, ob man ihren Regenschirm reparieren könne.

Der Herr, der eine kaputte Brille vorbeibringt und dann GENAU DIESE gleich darauf repariert wieder mitnehmen möchte.

„Ich habe mich auf meine Brille gesetzt, nun ist diese kaputt. Ersetzen sie die?“

Die vollverschleierte junge Dame, die mit Vater kommt und eine Brille braucht, die „zu ihr paßt“.

Der junge Mann, der hereinkommt, seine alte Brille hinhängt, sich ein Gestell von der Wand aufzieht und dann wieder geht. Als er aufgehalten wurde, kommentierte er das wohl mit: „Bei anderen gibt es doch auch die Möglichkeit, sein Gerät dazulassen, wenn man sich ein anderes holt.“ (Interessante Taktik, ich würde das gerne beim Autohaus probieren. Hinfahren, Auto stehen lassen, ein beliebiges anderes mitnehmen…)

Der Kunde, der als erster bedient werden will, weil es bei ihm „sowieso schneller“ geht als bei den 10 Kunden, die vor ihm kamen.

Ach, ich kann das ganz gut nachvollziehen und bin froh, daß es bei mir und den Brillen bisher immer ganz angenehm schnell lief.

¹ Ich bin nicht gerade Fan von Vorurteilen, gebe hier jedoch den Bericht der Bekannten wieder.

Advertisements

Hallo Welt.

November 29, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Hallo Welt.

Es ist nicht das erste Blog, das ich zum meckern über die Welt nutze. Das andere diente aus und wird nun ersetzt. Das Meckern über die Welt findet im Rahmen der mir zugänglichen Welt statt. Es umfaßt Politik ebenso wie meinen Alltag, zu dem etwa unterschiedlichste Ausstellungen, Bücher aber auch Begegnungen und wunderliche Geschichten gehören. Viele, viele Stunden meines Lebens verbringe ich an einer Universität, wo ich mich am Anfang einer „Karriere“ befinde, einige Zeit verbringe ich im osteuropäischen Ausland, in den es mich vor allem beruflich treibt. Beides wird Thema sein. Ich bereite den Leser_in schon einmal darauf vor. Natürlich sind jegliche Kommentare willkommen. Ich freue mich immer wieder auf Austausch.

Mit herzlichen Grüßen,

Miss Anthropie

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für November, 2014 auf Gemecker und andere kleine Alltagsfreuden an.